Das Lexikon von LUMETH-Design

Hier haben wir für Sie einige Begriffe aus dem Webdesign und dem Umfeld unseres Angebotes zusammengestellt. Die Liste befindet sich im Stadium des Aufbaus und wird von Zeit zu Zeit vervollständigt.

Sie haben den Begriff, den Sie suchen nicht gefunden? Dann schreiben Sie uns und nennen Ihren Begriffswunsch! Wir vervollständigen sehr gerne unser Lexikon nach Ihren Wünschen!

Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch mit Ihnen!

C

Beschreibt das Durchsuchen und Analysieren des World Wide Web und ihrer Webseiten nach bestimmten Begriffen. Das Crawlen mit Hilfe von Web-Crawlern dient vor allem den Suchmaschinen zur Indexierung von Webseiten im World Wide Web.

Die CSS – die kaskadierenden (cascading) Style Sheets sind die beschreibenden Elemente für die Webseite. Die im heutigen Standard CSS3 vorliegenden Möglichkeiten zur Gestaltung der Webseite in Form, Farbe und sonstigen Layouteigenschaften sind (fast) unbegrenzt. Sie werden zusammen mit dem HTML-Quellcode der Webseite eingesetzt und „hübschen“ eine Webseite auf. Der CSS3 – Standard und die Media Queries ermöglichen das Responsive Webdesign. Im Quelltext einer HTML-Webseite beginnt die Einleitung der CSS-Sprache mit dem Begriff „style“. Ein einfaches Beispiel zur Definition der Typografie ist folgender CSS-Code:

< style=“font-family: Helvetica, Arial, Geneva, sans-serif; font-size: 3em; font-weight: bold; color: #9cce77; font-style: italic“ >

Das Ergebnis dieser CSS-Anweisung sieht wie folgt aus:

Ergebnisdarstellung der CSS-Anweisung

Ein Content Management System ist eine Software, mit dem die Webseite inhaltlich aufgebaut und strukturiert werden kann. Typisches Beispiel ist das weitverbreitete System WordPress. Es wird nicht nur für den Inhalt der aufzubauenden Webseite eingesetzt. Zudem kann die gesamte Zugriffsverwaltung gesteuert werden. So können Administratorrechte und reine Leserrechte für den Zugriff auf das Backend / Frontend vergeben werden. Weiterhin ist es durch den Einsatz von Plugins ein Content Management System (fast) unendlich zu erweitern.

D

E

F

Das Front-End beschreibt die Ansicht der Webseite, das, was der Betrachter sehen kann, nämlich die entwickelte Webseite. Man sagt auch, dass das Front-End näher am Benutzer ist.

G

H

Der Begriff HTML ist eine Abkürzung für die englische Bezeichnung Hypertext Markup Language. Es bezeichnet eine Auszeichnungssprache, welche zur Erstellung von Inhalten im World Wide Web genutzt wird. HTML ist eine textbasierte Auszeichnungssprache, Auf ihr baut die Struktur einer Webseite auf. So wird eine Webseite in der HTML-Sprache in die folgenden Bereiche gegliedert:

– Kopfbereich mit Information über die Webseite

– enthält den eigentlichen HTML-Quellcode für die Darstellung der Webseite

– enthält häufig CSS-, JSON-, AJAX– und Javascript-Dateien

Hypertext Transfer Protocol (HTTP) und Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS) sind Protokolle, mit denen sich im Internet Webseiten und Daten unverschlüsselt und unsicher (HTTP) oder verschlüsselt und sicher (HTTPS) zwischen Webservern und Webbrowsern austauschen lassen. HTTPS nutzt dabei eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Authentifizierung. Nur die Verwendung von HTTPS gewährleistet die Sicherheit auf einer Internetseite, z.B. beim Austausch von Zahlungsdaten (Bankdaten).

I

Kurz gesagt kann man die IT als die Sammlung, Speicherung, Verarbeitung und Verwaltung computerbasierter Informationen beschreiben. IT steht dabei für den englischen Begriff „Information Technology“ und kann unter der deutschen Bezeichnung „Informationstechnik“ in Deutsche übersetzt werden. Der Begriff hat den früheren EDV-Begriff weitgehend abgelöst. Grundsätzlich stellt die IT und das IT-Management sicher, dass die entwickelten Produkte sowie Dienstleistungen unter anderem zu voller Kundenzufriedenheit führen. Im Webdesign beschreibt der Begriff User Experience (UX) (Nutzererlebnis) die Zufriedenheit, mit der Nutzer mit einer Webseite interagieren.

J

JavaScript (JS) ist eine Skriptsprache, welche ursprünglich 1995 von Netscape für dynamisches HTML in Webbrowsern entwickelt wurde, um Benutzerinteraktionen auszuwerten, Inhalte zu verändern, nachzuladen oder zu generieren und so die Möglichkeiten von HTML und CSS zu erweitern. Heute findet JavaScript auch außerhalb von Browsern Anwendung, so etwa auf Servern.

JSON – JavaScript Object Notation – ist eine Programmiersprache, die mit einem kompakten Datenformat zum Zweck des Datenaustausches in einer einfach lesbaren Textform geschrieben wird. Jedes gültige JSON – Dokument soll ein gültiges JavaScript sein und per eval [eval()] interpretiert werden können. Der Standard zu JSON ist in der RFC 8259 definiert. RFC steht dabei für Request for Comments. Viele in der Informationstechnologie (IT) verwendeten Begriffe und Techniken werden in diesen Standards definiert.

K

L

M

Die Media Queries sind ein Teil der kaskadierenden Stylessheets (CSS). Sie sorgen dafür, dass bei Verwendung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets die Inhalte von Webseiten an die Gerätemaße angepasst werden. Die Darstellung der Webseiten-Inhalte wird dadurch übersichtlicher und klarer strukturiert für den Nutzer. Er findet die Inhalte im Normalfall schneller und die Nutzererfahrung mit Media Queries ausgestattetem Webseiten-Quellcode ist besser. Die Syntax von Media Queries sieht z.B. für Smartphones so aus:

@media only screen and (max-width=450px) {

… css-code…

}

N

O

Als Onepager werden Webseiten bezeichnet, die als Einzelseite im Webdesign dargestellt werden, also aus nur einer HTML-Seite bestehen. Dabei besitzen Sie keine weiteren Unterseiten. Sie werden übersetzt auch als Single-Page-Webanwendung bezeichnet.

P

PHP ist eine Scriptsprache mit einer Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. PHP wird als freie Software unter der PHP-Lizenz verbreitet. PHP zeichnet sich durch breite Datenbankunterstützung und Internetprotokolleinbindung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher Funktionsbibliotheken aus. Anfang 2019 wurden 79% aller Websites mit PHP als serverseitige Programmiersprache verwendet. PHP ist die häufigste serverseitig verwendete Programmiersprache für das Erstellen von Websites. Zudem ist sie bei den meisten Webhostern vorinstalliert. Beispiel für die Einbindung von php-Dateien in HTML-Code:

include `pfad/datei.php`;

Q

R

Die RFC – Request for Comments – Beschreibungen wurden erstmals von Steve Crocker beschrieben. Er beschrieb den ersten RFC 1 am 07. April 1969 und im Laufe der Jahre entwickelte sich aus diesem ersten RFC die Grundlage für viele Standards in der Internettechnologie, früher Netzwerkprotokolle. Heute wichtige RFCs sind die für HTTP (RFC 1945), IP-Adressen (RFC 1166), URLs (RFC 1738), URI (RFC 3986) und viele mehr.

Das Responsive Webdesign (RWD) beschreibt die Gestaltung von Webseiten derart, dass diese auf Eigenschaften des jeweils benutzen Endgeräts, vor allem Smartphones und Tabletcomputern, reagieren können.

Es erfolgt dabei bei Verwendung von Smartphones und Tablets eine grafische Anpassung der Anordnung des Webseiten-Inhalts. Dies betrifft insbesondere die Anordnung und Darstellung einzelner Elemente, wie Navigation, Seitenspalten und Texte, aber auch die Nutzung unterschiedlicher Eingabemethoden wie wischen und tippen bei Touchscreens. Die technische Basis für die Umsetzung von responsive Webdesign sind die neueren Webstandards HTML5, CSS3 und dabei vor allem die Media Queries und JavaScript.

S

Unter Search Engine-Optimization, kurz SEO, versteht man die Optimierung einer Webseite dahingehend, dass diese in den Ergebnislisten von Suchmaschine höher erscheinen lassen. Es ist ein Fachbegriff für die Gesamtheit aller Maßnahmen, die darauf abzielen, dass Webseiten in den organischen Suchergebnisseiten von Suchmaschinen wie Google oder Bing, auf höheren Plätzen rangieren und dadurch öfter von Usern besucht werden. Die Webseite wird im Rahmen der Optimierung so gestaltet, dass Suchmaschinen sie optimal lesen und analysieren können, sodass die Webseite im besten Fall unter den ersten zehn Suchresultaten erscheint. Das Durchsuchen der Suchmaschinen des Word Wide Web heißt crawlen.

T

U

Die Benutzerschnittstelle oder auch Benutzungsschnittstelle [User Interface (UI)] ist die Stelle oder Handlung, mit der ein Mensch mit einer Maschine in Kontakt tritt. Ein einfaches Beispiel für ein User Interface ist ein Lichtschalter. Er ist weder zum Menschen zugehörig noch zur „Maschine“ (Lampe), sondern ist die Schnittstelle zwischen beiden. Damit eine Benutzungsschnittstelle für den Menschen nutzbar und sinnvoll ist, muss sie seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasst sein. Die User Experience (UX) befasst sich mit der Untersuchung der Einhaltung von Bedürfnissen der Benutzer von User Interfaces.

Der Begriff URL – Uniform Ressource Locator- identifiziert und lokalisiert eine Ressource, beispielsweise eine Webadresse, über die zu verwendende Zugriffsmethode (z.B. das verwendete Netzwerkprotokoll HTTPS) und den Ort (Location) der Ressource in Computernetzwerken. Der URL – Standard wurde im Dezember 1994 als RFC 1738 publiziert, er ist inzwischen durch die Veröffentlichung mehrerer anderer RFCs überflüssig. So ist heute die URI – Definition gültig. URI – Uniform Ressource Identifier beschreibt den heutigen Standard in der RFC 3986. URL und URI werden häufig synonym benutzt.

Der Begriff User Experience, kurz UX, das Nutzererlebnis im Umgang mit einem Produkt, wird gerade im Zusammenhang mit Webseiten immer wichtiger. Die UX umschreibt alle Aspekte der Erfahrungen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, Dienst, einer Umgebung oder Einrichtung. Dazu zählen neben Webseiten auch Software und IT-Systeme. Gerade bei der Gestaltung von Webseiten ist die Sicherstellung eines hohen UX-Levels von elementarer Bedeutung. Denn wenn die Erwartungen eines Benutzers erfüllt werden, ist die Produktnutzung angenehm und die Rückkehr auf eine Webseite häufiger. UX-Kriterien sind neben der Valenzdimension Attraktivität die Begriffe Effizienz, Durchschaubarkeit, Nützlichkeit, visuelle Ästhetik und Stimulation, um nur einige Kriterien bzw. Dimensionen zu nennen. Da die Unternehmen und Organisationen fast alle einen Internetauftritt besitzen, erhöht eine gute User Experience der Webseite die Akzeptanz der Nutzer. Die Folge ist ein zufriedener Nutzer, welcher anschließend häufiger auf die Webseite zurückkehrt.

V

W

X

XML ist eine erweiterbare Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten im Format einer Textdatei, die sowohl von Menschen als auch von Maschinen lesbar ist. Der Vorteil ist, dass die Definition der strukturierten Daten individuell erfolgen kann und somit für jeden Entwickler frei gestaltbar ist.

XML-Dokumente besitzen einen physischen und einen logischen Aufbau.

Y

Z

Quellen:

Die Erklärungen für unsere Begriffe sind, sofern nicht direkt am Begriff angegeben, entweder selbst formuliert oder teilweise aus folgenden Quellen:

Wikipedia, www.kulturbanause.de, www.mediaevent.de

Kurzanfrage

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